Man kann den Körper TCM - Traditionell
Chinesische Medizin
und
AKUPUNKTUR
Die Betrachtung des Menschen als Ganzes ist kennzeichnend für die Traditionell Chinesische Medizin, kurz TCM. Gesundheit setzt aus ihrer Sicht das Gleichgewicht von Yin und Yang und einen harmonischen Fluss der Lebensenergie "Qi" und des Blutes voraus. Ist dieses Gleichgewicht gestört, entstehen Krankheit oder Schmerz. Die verschiedenen Teilbereiche der Traditionell Chinesischen Medizin, Akupunktur, chinesische Kräutertherapie, Ernährung nach den fünf Elementen, Tuina und Qigong, stellen Ordnung und Harmonie wieder her.
Akupunktur ist eine jahrtausende alte Heilmethode. Die Akupunkturpunkte, die über den gesamten Körper verteilt auf Meridianen (Energiebahnen) liegen, werden dabei mit Nadeln stimuliert. Akupunktur steigert die lokale Durchblutung, aktiviert das Nervensystem und wirkt breit auf den Gesamtorganismus. Sie gleicht Störungen der Energieverteilung aus, bessert regionale Beschwerden und den Allgemeinzustand.
Außer dem Schmerz beim Einstechen und dem seltenen Entstehen von Hämatomen (blaue Flecken) ist die Akupunktur nebenwirkungsfrei. Eine Erstverschlechterung kommt in seltenen Fällen vor und kann bis zu zwei Tage dauern.
Für Kinder und schmerzsensible Erwachsene ersetzt ein Laser schmerzfrei die Nadel.
Neben der chinesischen Körperakupunktur besteht die europäische Ohrakupunktur. Die Punkte am Ohr entsprechen Reflexzonen. So können alle Körperregionen und Organe mit den entsprechenden Ohrpunkten behandelt werden.
Beliebige weitere Therapieformen wie Medikamente, Homöopathie, Chemotherapie oder Physiotherapie sind mit Akupunktur kombinierbar.
Akupunktur
wirkt nicht bei jedem, aber bei den meisten: Neun von zehn Patienten sprechen
auf diese Behandlung an.
Die Liste der Anwendungsbereiche ist
lang.
Akupunktur gehört in Österreich nicht mehr zur Alternativmedizin, sondern gilt als Teil der Schulmedizin: Der Oberste Sanitätsrat hat diese Behandlungsmethode bereits 1989 anerkannt, weil ihre Wirkung nachgewiesen ist.